In diesem Schuljahr gab es eine Projektwoche zum Thema "Natur und Umwelt".Es gab die Projektgruppen Wasser, Wald, Moor und Wiese (Kräuter und Schnecken), denen die Schüler der Klassen 4-9 zugeordnet waren.

 

Was die Schüler Tolles und Interesantes erlebt haben, ist hier zu lesen:

Kräuter

Montag haben wir mit der Kräuterfrau Frau Thole auf einer Wiese an der Hase Kräuter für’s Kochen gesucht. Wir haben Girsch, Sauerampfer, Pferdeampfer, Löwenzahn und Brennnesseln gesammelt. Anschließend haben wir auf der Wiese ein Picknick gemacht. In der Schule haben wir die Blumen und Kräuter gepresst und Tischlaternen und Lesezeichen gebastelt. Aus Rosenblättern haben wir selber Seife hergestellt. Am nächsten Tag haben wir mit Frau Thole in der Küche eine Kräutersuppe und eine leckere Brombeermarmelade gekocht. Mittwoch haben wir einen Salat und ein gutes Getränk zubereitet. Die Kräuterfrau hat sich von uns verabschiedet. Wir haben ein Rezeptbuch gebastelt. Donnerstag haben wir einen Steckbrief von jeder Pflanze, die wir gesammelt haben, geschrieben. Das nennt man Herbarium. Freitag wurde ein Gruppenfoto gemacht und wir haben erzählt, was wir gut fanden.

Maren und René, Kl. 6b und Anna, Kl. 6a

 

Phyllis

Moor

Am ersten Tag sind wir zusammen ins Moor gefahren. Herr Böckermann hat uns die ganzen Moorpflanzen gezeigt und erklärt, wofür das Moor wichtig ist. Wir sind auch über einen matschigen Weg ins Moor hineingegangen. Dann waren wir auf einer Wiese, wo Schafe waren. Herr Böckermann hat uns gezeigt, wozu die Schafe wichtig sind.

Am Dienstag haben wir Filme über das Moor geguckt, Moormasken gemacht, das hat Spaß gemacht, und Stationen zum Moor gemacht. Außerdem haben wir das Lied „Die Moorhexe“ gesungen.

Am dritten Tag waren wir im Moormuseum in Groß Hesepe. Wir haben uns das Moor, ein Moorsiedlerhaus, einen Gemüsegarten , Schweine und den Otto-Meyer-Pflug angesehen.

Am Donnerstag haben wir Buchweizenpfannkuchen gemacht. Dann haben wir Feuer angezündet, um unseren Möhreneintopf über einem Torffeuer zu kochen. Zum Schluss haben wir besprochen, wie alles so war. Alle sagten, es war toll.

Am Freitag haben wir alles für die Ausstellung aufgebaut. Später waren wir in der Schule, um alles unseren Eltern zu zeigen.

Michelle und Marc Ole, Kl. 6a

 

 

Projektgruppe Wasser

Am 1. Tag haben wir uns versammelt. Wir waren 24 Schüler. Danach haben wir in Gruppen aufgeschrieben, was uns an Wasser interessiert. Nach der Pause haben wir einen Film gesehen. Dann haben wir in verschiedenen Klassenräumen Experimente mit Wasser gemacht. Bei einem Experiment mussten wir Knete so kneten, dass sie auf dem Wasser schwimmt.

Am Dienstag sind wir zum Anglerheim in Haren gefahren. Dort haben uns Herr Pientka und Herr Johannsen das Leben im Teich erklärt. Herr Pientka hat uns durch die Natur geführt, wo wir über Zäune klettern mussten und durch Brennnesseln gelaufen sind. Herr Johannsen hat mit uns kleine Tiere, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann, mikroskopiert.

Am dritten Tag sind wir zu Fuß zur Teglinger Schleuse gegangen. Dort sind wir mit dem Schiff durch die Schleuse gefahren. Norbert hat uns erklärt, wie sie funktioniert. Es dauerte sehr lange, bis wir durch die Schleuse durch waren. Danach sind wir an der Koppelschleuse ausgestiegen und haben ein Picknick gemacht. Dann sind wir über den Barfußpfad gelaufen. Einige Kinder sind da ins Wassertretbecken gegangen und mussten dann mit Unterhose zur Schule gehen, da sie klatternass waren. Dort angekommen hatten wir noch Zeit und haben draußen gespielt.

Am Donnerstag sind wir zur Kläranlage gefahren. Dort wurde uns die Reinigung des Abwassers erklärt. Wir durften uns sogar das Büro angucken. Danach haben wir einen Rundgang gemacht. Wir mussten uns sogar die Nase zuhalten, es stank eklig.

Am Freitag haben wir unsere Ausstellung vorbereitet. Wir haben die Experimente vorbereitet und Schiffe gebastelt.

Die Projektwoche war dann beendet.

Chiara und Niklas, Kl. 7b

 

 

 

 

 

Projektgruppe Wald

Am ersten Tag sind wir in den Wald gefahren. Dort haben wir ein Waldsofa gebaut. Anschließend mussten wir Aufgaben lösen. Am zweiten Tag konnte man verschiedene Sachen machen. Wir haben ein Insektenhaus bauen, uns mit Tarnschminke geschminkt und man konnte basteln. Am dritten Tag kam der Jäger. Er hat uns verschiedene Tiere gezeigt, zum Beispiel: Fuchs, Rabe, Kaninchen, Hasen, Uhu, Frettchen und Biber. Am vierten Tag waren wir wieder im Wald. Im Wald haben wir eine Olympiade gemacht. Da musste man drei Tiere suchen und wir mussten Müll sammeln. Danach mussten wir aufräumen. Später haben wir ein Spiel gemacht: Man hatte Tannenzapfen, die musste man in einen Eimer werfen. Und man musste Sachen suchen, die die gleiche Farbe hatten. Am fünften Tag haben wir das Insektenhaus zu Ende gebaut. Für die Präsentation haben wir die Plakate geklebt und gebastelt. Dann war unsere Woche Zu Ende. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Denis und Henri, Kl. 6a

 

 

Schneckenprojekt

 

Am zweiten Tag haben wir einen Schneckenfilm geguckt. Da waren spannende Sachen, wo man viel lernen kann. Nach dem Film sind wir nach draußen gegangen und haben sie gesucht. Als wir welche gefunden hatten, haben wir sie in das Terrarium gesetzt und sie beobachtet, was sie machen.

Am dritten Tag haben wir spannende Versuche mit den Schnecken gemacht. Wir haben sie über Steine, Scheiben, Schleifpapier, Zitronensaft und nicht zu vergessen Babybrei laufen lassen. Sie mögen nicht alles gleich gerne. Schnecken mögen keine Zitronen, weil sie sich dann zusammenziehen und es kommt ganz viel Schleim raus, nicht zu vergessen, dass es Blasen gibt. Wenn Schecken auf Schleifpapier sind, dann bewegen sie sich nicht viel und hinterlassen eine dicke Schleimspur.

Dann durften wir aus Ton eine Schnecke machen. Es war sehr schön, mal was aus Ton zu machen.

Am vierten Tag haben wir noch ein paar Sachen gemacht, wie Malen, Basteln, und Lesen. Die kleinsten Schnecken wiegen übrigens 2,3g. Das ist nicht sehr viel. Schnecken wiegen so viel wie eine Mensch-ärgere-dich-nicht-Figur. Die größte Schnecke hat 20,00g gewogen. Das war eine Weinbergschnecke.

Am fünften Tag haben wir die Sachen für den Nachmittag vorbereitet. Wir mussten Tische decken, die Tafel mit Schnecken bemalen und die Gruppe Schnecke malen. Als wir am Ende des Tages zum Schluss kamen, haben wie noch Schnecken gegessen - aus Teig und nicht echte Schnecken!

Theresa

 

 

Kim und David, Kl. 6a

 

Ich war im Kräuterprojekt. Die Kräuterfrau Frau Thole hat mir erklärt, dass man Eicheln essen kann. Man kann auch eine Brennnessel streicheln. Sami und ich haben beim Kräuterprojekt Eicheln gegessen Das war sehr lecker.

In der Projektwoche war ich mit vielen anderen Schülern im Schneckenprojekt. Am ersten Tag haben wir über Schnecken geredet und schöne Terrarium eingerichtet mit Moos, Holz, Steinen, Gras, und einer kleinen Schüssel mit Wasser.

Als erstes haben wir Terrarien gebaut. Dafür haben wir Kies, Sand und Stöcke in Aquarien auf den Boden gelegt. Wir haben Kalk zum Schutz für die Panzer in das Terrarium rein gelegt. Franzi hat im Wald die erste Schnecke gefunden. Die anderen Kinder haben an der Stelle die anderen Schnecken gefunden. Unsere Gruppe hat eine Weinbergschnecke ausgeliehen von Frau Schwenen. Wir haben 13 Tests mit ihnen gemacht. Der schlimmste Test war der Zitronentest. Weil sie ihren Schleim abgesondert haben, weil die Zitrone so sauer war. Der harmloseste Test war das Schneckenrennen. Das war echt spannend. Wir hatten auch noch Spiel-Angebote zum Lernen, zum Malen und zum Basteln. Und wir haben auch noch Schnecken aus Ton gemacht. Wir haben auch noch einen Film geguckt. Schnecken legen auch Eier. Am Freitag bei dem Fest haben wir die Schnecken wieder freigelassen.